STEMPELTEST, ob der Druckkopf verbrannt (oder nicht)
Wenn Sie nach gewisser Zeit feststellen, dass der ganze Kopf oder einzelne
Farben nicht zu Papier kommen, obwohl die Tinte durchgängig zu sein scheint,
dann kontrollieren Sie dies.
Der so genannte „Stempeltest“ kann hierüber Aufschluss geben.
Machen Sie einen Druckversuch. Anschließend drücken Sie mit Gefühl
den Kopf mit den Düsen auf saugfähiges weißes Papier, möglichst
einige Male gefaltet, damit Sie „weich“ drücken können.
Nun werten Sie aus:
***** Sieht man alle oder einzelne Farben gar nicht, so
sind diese Farben noch verstopft.
Hier machen Sie mit der Behandlung mit liqui-jet je nach Fabrikat
weiter.
Sehen Sie die Tinte kräftig auf dem Küchenpapier, beim Drucktest erscheinen
diese Farben jedoch n i c h t auf dem Dokumentenpapier, dann ist der Druckkopf
gesamt, oder einzelne Düsen v e r b r a n n t. Die Düsen sind zu groß
geworden und die Tinte kann nicht mehr komprimiert werden zum Druck.
Einige Köpfe/Drucker schalten in solchen Fällen elektronisch ab, andere
nicht. Letztere sind dann die Sorgenkinder, weil man nicht weiß, ob der
Druckkopf nun verbrannt ist oder nicht. Mit dem „Stempeltest” können
Sie jedoch zweifelsfrei Ihren Druckkopf testen.
Ich hoffe, Ihnen mit diesem Tipp weitergeholfen zu haben. Vor allem wissen Sie,
wann es sich lohnt, weiterzumachen und wann es keinen Sinn mehr hat.
Zu sagen wäre noch, dass verbrannte Köpfe irreparabel sind. Sie können
entsorgt werden.